Von China bis zum Schwarzen Meer (35 Tage)

China - Kirgistan - Kasachstan - Tadjikistan - Usbekistan - Turkmenistan - Aserbeidschan - Georgien

Diese Traum-Reise führt Sie auf verschlungenen Pfaden entlang der Seidenstrasse durch neun Länder von China durch Zentralasien bis zum Kaukasus. Auf dem Weg gelangen Sie durch die schönsten farbenprächtigen Städte, besuchen kulturelle Sehenswürdigkeiten, erlaben sich an den grossartigen Landschaften und treffen Menschen aus den verschiedensten Kulturen.

Ihr Reiseprogramm

1. Tag (Mittwoch): Urumqi

Individuelle Ankunft in Urumqi. Transfer vom Flughafen zur Unterkunft. Übernachtung in einem komfortablen Hotel (ZF).

2. Tag (Donnerstag): Urumqi - Himmelsee - Urumqi (130 km, 1.5 Std.)

Nach dem Frühstück fahren Sie hinauf in den Ausläufer des Tianshan Gebirges, einem der letzten unberührten Naturparadiese Chinas. Hier liegt der kristallklare Himmelsee auf 1980 m ü. M. eingerahmt von hohen Berggipfeln. Während einer Bootsfahrt können Sie diese herrliche Landschaft auf sich wirken lassen.

Am Nachmittag geht es zurück in die Stadt. Ein Besuch im Xinjiang Museum und auf dem Erdaoqiao Markt runden den Tag ab.

Übernachtung in einem komfortablen Hotel (ZF).

3. Tag (Freitag): Urumqi - Turpan (190 km, 2.5 h)

Nach dem Frühstück fahren Sie an den heissesten Ort Chinas. Turpan liegt in einem Becken weit unterhalb des Meerespiegels. Von den Schneebergen in der Umgebung gelangt das Schmelzwasser in uralten unterirdischen Systemen in die Oase und lässt alles in herrlichem grün erstrahlen. Hier gedeihen die besten Trauben, und der grösste Teil davon wird zu Rosinen getrocknet.

Von Turpan aus besuchen Sie die Tausend-Buddha-Höhlen von Bezklik, buddhistische Höhlentempel am Rande der berüchtigten Wüste Taklamakan. Weiter geht die Fahrt zum Friedhof von Gaochang, den bekannten Astana Gräbern. Hier wurde eine grosse Zahl kulturelle Reliquien gefunden. Im schönen Tuyoq-Tal, durch welches Sie später gelangen, existieren mehr als 40 Höhlen mit seltenen Wandmalereien.

Übernachtung in Turpan.

4. Tag (Samstag): Turpan - Urumqi - Kashgar (190 km, 2.5 h)

Nach dem Frühstück Fahrt zu der Ruinenstadt von Jiaohe, einem der Highlights bei einem Besuch von Turfan. Jiaohoe liegt nur 10 km westlich von Turfan und erstreckt sich über eine Fläche von 1650 x 300 m. Sie entstand vor ungefähr 2000 - 2300 Jahren und blieb bis zur Ming-Dynastie erhalten. Die Ruinenstadt ist eine der ältesten, größten und besterhaltenen Relikte des Altertums.

Aber Turpan hat noch mehr zu bieten. Äusserst eindrücklich ist das Karez Museum, welches aufzeigt, wieso die Stadt mitten in der Wüste so fruchtbar ist. Über 5000 km lang ist ingesamt dieses unterirdische Bewässerungssystem, welches von Menschenhand gegraben wurde! 

Ebenfalls sehenswert ist das Sugong- oder Emin-Minarett welches in der 2. Hälfte der 1770er Jahre komplett aus Lehm erbaut wurde und immer noch erhalten ist. Bevor Sie Turpan wieder verlassen, besuchen Sie eine uigurische Familie auf ihrem Weingut.

Rückfahrt nach Urumqi. Transfer zum Flughafen und Flug nach Kashgar. Transfer zum Hotel. Nachtessen & Übernachtung.

5. Tag (Sonntag): Sonntagsmarkt in Kashgar

Heute findet der berühmte Yakshambe Bazaar - oder zu gut deutsch der Sonntagsmarkt in Kashgar statt. Am Morgen besuchen wir den Viehmarkt mit seinem einmaligen Treiben. Der Rest des Tages steht Ihnen für eigene Erkundungen (z. B. Besuch der Altstadt) zur freien Verfügung.

Übernachtung im Hotel.

6. Tag (Montag): Kashgar - Torugart Pass - Tash-Rabat

Heute machen Sie sich mit dem Auto auf den Weg zum Torugart Pass an der Grenze China – Kirgistan. Da die chinesischen Fahrer die Grenze nicht passieren dürfen und die Kirgisischen auch nicht herüberkommen können, müssen Sie die Grenze zu Fuss überschreiten und werden auf der anderen Seite von unserem kirgischen Partner mit dem Fahrzeug abgeholt.

Nun beginnt eine spannende Fahrt nach Naryn durch die unermesslichen Weiten der kirgisischen Hochgebirgssteppe. Unterwegs besuchen Sie Tash-Rabat, eine gut erhaltene Karawanserei aus dem 15. Jahrhundert.

Übernachtung im Jurtencamp (VP).

7. Tag (Dienstag): Tash-Rabat - Songköl See

Die Fahrt geht heute durch spärlich besiedelte Hochgebirgslandschaft zum zweitgrössten See Kirgistans, dem Songköl. Auf einer Höhe von über 3000 m ü. M. leben nur ein paar Nomadenfamilien. Einer davon statten wir einen Besuch ab und versuchen uns im Reiten. Je nach Jahreszeit entdecken wir Edelweiss und bestaunen die goldenen Adler die hoch oben in den Lüften ihre Kreise ziehen. Nach einer kleinen Kostprobe des kirgisischen Nationalgetränks Kumys (vergorene Stutenmilch), beziehen wir unsere Jurte für die Nacht (VP). 

8. Tag (Mittwoch): Songköl See - Kochkor - Bishkek

Heute fahren wir ins nach Kochkor, seit alters her ein wichtiger strategischer Punkt auf der Seidenstrasse. In der heutigen Zeit kommen viele Touristen hierher um Trekkingtouren zu unternehmen, aber auch das Schweizer Hilfsprojekt von Helvetas zieht laufend Besucher an. Wir haben die Gelegenheit, zuzuschauen wie die traditionell kirgisischen Fell-Teppiche entstehen. Das Mittagessen serviert uns heute eine kirgisische Familie, bevor wir die Weiterreise nach Bishkek in Angriff nehmen.

Abends Ankunft in Bishkek. Übernachtung im Hotel (VP).

9. Tag (Donnerstag): Bishkek - Almaty (250 km, 4 h)

Nach dem Frühstück begeben Sie sich auf die Stadtbesichtigung von Bishkek, der Hauptstadt Kirgistans. Danach geht die Fahrt auf der neu erbauten Schnellstrasse über die Grenze nach Kasachstan. Nach 250 km Fahrt erreichen Sie Almaty und beziehen das Hotel.

10. Tag (Freitag): Almaty

In Almaty gibt es einiges zu sehen. Ihr Reiseleiter holt Sie im Hotel um gemeinsam die Stadt zu entdecken.Vom Kok-Tobe Hügel geniessen Sie eine schöne Aussicht und besuchen zu guter letzt auch das Medeo Tal mit seiner Quelle und dem Skigebiet. Übernachtung im Hotel in Almaty.

11. Tag (Samstag): Almaty - Dushanbe

Heute können Sie einmal ausschlafen. Gegen Mittag Auschecken und noch etwas freie Zeit in Almaty. Um 14:30 Uhr Transfer zum Flughafen und 40 minütiger Flug nach Dunshanbe. Gegen 18 Uhr Ankunft in der tadschikischen Hauptstadt. Transfer ins Hotel.

12. Tag (Sonntag): Dunshanbe - Khujand (280 km, 5 - 6 Std.)

Stadtbesichtigung in Dunshanbe, inkl. Besuch im nationalen Antiquitäten-Museum, wo die berühmte Buddha Statue im Nirvana ausgestellt ist. Danach 35-km-lange Fahrt ins Hissar Tal mit seiner gleichnamigen Festung. Die ehemalige Sommerresidenz der Emire von Ost-Buchara ist eine der Hauptattraktionen des Landes. Zur Anlage mit ihren Toren und Türmen gehören die Medresen Kuchna und Naw, ein Mausoleum mit Grabmälern, eine Karawanserei, die Bibliothek und eine Moschee.

Nach der Rückkehr nach Dushanbe besuchen Sie die Statue von Ismail Samani und den Rudaki Park, sowie das Musikinstrumente-Museum. Danach können Sie sich während der Fahrt nach Khudjand im Auto erholen, während Sie über den spektakulären Anzob Pass (3300 m. ü. M.) fahren.

Übernachtung in Khujand.

13. Tag (Montag): Khujand - Tashkent

Am Morgen Stadtrundgang in Khujand mit Besuch der Timur Malik Festung im alten Stadtbezirk, dem Archäologie- und Geschichts-Museum und dem Panjashbe Basar. Auf diesem Markt finden Sie sich mitten im Orient wieder. Der Duft von exotischen Gewürzen und frisch gebackenem Brot versetzt Sie direkt in ein buntes Märchen. Bei sovielen feinen Sachen freuen Sie sich auf das Mittagessen im Restaurant.

Am Nachmittag reisen Sie zur usbekischen Grenze bei "Oybek". Hier wechseln Sie wieder den Fahrer und gelangen mit dem usbekischen Auto gegen Abend nach Taschkent. Übernachtung im Hotel.

14. Tag (Dienstag): Taschkent

Heute treffen Sie den usbekischen Reiseführer und erkunden mit ihm Taschkent, die grösste Stadt in Zentralasien. Am berühmtesten ist sicherlich der Khast-Imam-Komplex, eine Gruppierung von orientalischen Gebäuden in der Altstadt. Sie sehen eine Islamschule aus dem 16. Jahrhundert, die Teleshayakh Mosche, welche eine wichtige religiöse Bibliothek beherbert, und das Kaffal-Shashi Mausoleum. Mit der Metro gelangen Sie ins Stadtzentrum zum berühmten Unabhängigkeitsplatz Amir Temur, und besuchen das Museum für angewandte Kunst.

Der Nachmittag steht Ihnen für eigene Erkundungen frei zur Verfügung. Übernachtung im Hotel in Taschkent.

15. Tag (Mittwoch): Taschkent - Samarkand

Heute reisen Sie mit dem Zug! Der bequeme Hochgeschwindigkeitszug "Afrosiyob" bringt Sie in nur guten zwei Stunden von Taschkent ins 300 km entfernte Samarkand. Hier werden Sie wieder von einem lokalen Reiseleiter abgeholt, um die magische Stadt zu entdecken. Samarkand ist der Inbegriff der Seidenstrasse schlechthin, und spätestens wenn Sie auf dem imposanten Registan Platz stehen und die riesigen mit Mosaiken verzierten Baudenkmäler bestaunen, dann spüren Sie selber den Hauch der längst vergangenen Tage, als Alexander der Grosse und Dschingis Khan unvergessene Geschichte schrieben. 

Weiter stehen heute die Überreste der Bibi Khanum Moschee, der Siyob Basar, das Ulugbek Observatorium, die Shakhhi-Zinda Nekropole und das Gur Emir Mausoleum auf dem Besichtigungsprogramm. 

Übernachtung im Hotel in Samarkand.

16. Tag (Donnerstag): Samarkand - Buchara (280 km, 4 h)

Die Fahrt geht weiter mit dem PKW nach Buchara. Unterwegs halten Sie bei der Rabati-Malik Karawanserei.

Den Nachmittag verbringen Sie in der UNESCO geschützen Altstadt von Buchara und entdecken die vielen verschiedenen faszinierenden Baudenkmäler.

Übernachtung im Hotel.

17. Tag (Freitag): Buchara

Beginnen Sie den zweiten Tag in Buchara und entdecken die Ark Festung, die Bolo-Khauz Moschee, Ismail Samani und Tschaschma-Ajub Mausoleen. Dann verlassen Sie die Stadt, um den Palast des letzten Herrschers von Buchara zu besichtigen. Er bezaubert mit seiner wunderschönen Kombination aus orientalischer und russischer Architektur. 

Ebenso faszinieren das Bakhouddin Naqshabani Mausoleum und die Tschor-Bak Nekropole, welche am Nachmittag auf dem Programm stehen. 

Übernachtung im Hotel.

18. Tag (Samstag): Buchara - Mary

Am Morgen Fahrt zur Grenze nach Turkmenistan bei Alat-Farab (100 km, 1.5 h). Grenzformalitäten an beiden Grenzübergängen. Sie müssen die 1.5 km lange neutrale Zone zu Fuss überqueren, weil die Fahrer die Grenze nicht passieren dürfen. Am Turkmenischen Zoll treffen Sie den lokalen Reiseführer und fahren mit ihm über Turkmenabad nach Mary (290 km, 5.5 h).

Übernachtung im Hotel in Mary.

19. Tag (Sonntag): Mary - Merv - Ashgabat

Sie reisen in die Wüste Karakum, in deren Mitte der Fluss Murghab eine grosse Oase speist. Hier wuchs ab dem 6. Jahrhundert vor Christus die Weltstadt Merv heran, welche im Mittelalter viele hunderttausend Einwohner zählte. Sie war ein wichtiger Knotenpunkt an der Seidenstrasse und geistiges Zentrum der islamischen Welt, bevor sie auf grausame Weise unterging.

Die Stadt aus Lehm ist dank dem extremen Klima noch gut erhalten. Die Ruinen bedecken heute eine Fläche von 8 km2. Man erkennt darin die Stadtmauern, Palastbauten, Bibliotheken, Wasserspeicher und Mausoleen.

Nach der Rückkehr nach Mary besuchen Sie das Merv-Museum, welches die eindrückliche Geschichte widergibt. Am Abend verlassen Sie Mary mit dem Flugzeug und gelangen in rund 50 Minuten nach Ashgabat. Abholung vom Flughafen und Transfer ins Hotel. Übernachtung in Aschgabat.

20. Tag (Montag): Aschgabat - Krater von Derweze

Stadtrundfahrt durch Aschgabat. Die turkmenische Hauptstadt hat in den letzten Jahren einen regelrechten Bauboom erlebt. Die Parther-Festungen in Nisa waren eins der wichtigsten Bollwerke, welche sogar gegen das Römische Reich standhielt. Die Ruinen der Gebäude und mächtigen Mauern mit ihren Wachtürmen sind noch erhalten. Nach dem Besuch weiterer Sehenswürdigkeiten in Aschgabat fahren Sie am Nachmittag zum Derweze Krater mitten in der Karakym Wüste (280 km, 4 h). Der Krater entstand 1971 als bei der Suche nach Gas der Boden einstürzte und in Brand geriet. Die Einheimischen nennen ihn "Das Tor zur Hölle". Am eindrücklichsten ist das Schauspiel bei Nacht. Deshalb bauen wir hier die Zelte auf und kochen das Essen auf dem Lagerfeuer. Übernachtung im Zelt.

21. Tag (Dienstag): Krater von Derweze - Kunja-Urgentsch - Chiwa

Nach dem Camping-Frühstück fahren Sie rund 270 km weiter nach Kunja-Urgentsch, der alten Hauptstadt von Choresmien am Rande der Wüste Karakum. Die Stadt war im 1. Jahrhundert nach Christus ein bedeutendes Handelszentrum mit vielen Gelehrten und Philosophen. Als Dschingis Khan im Jahre 1221 die Stadt überfiel, konnte sie den Angriff abwehren. Daraufhin erbaute Dschingsi Khan einen Damm, der den Fluss staute, so dass die Bewohner kein Wasser mehr hatten und aufgeben mussten. Der Damm wurde abgerissen und die Stadt zerstört. Ein Teil wurde später wieder aufgebaut und heute noch zu sehen ist das 62 m hohe Minarett aus dem 14. Jahrhundert sowie verschiedene Mausoleen und eine Grabmosche der Sufi-Dynastie. Kunja-Urgentsch wurde im Jahr 2005 in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätte eingetragen.

Am Nachmittag fahren Sie zur Grenze Turkmenistan - Usbekistan und passieren diese bei Dashoguz-Shavat. Die neutrale Zone überqueren Sie wiederum zu Fuss und treffen auf der usbekischen Seite den neuen Fahrer welcher Sie ins 60 km entfernte Chiwa bringt. Übernachtung im Hotel.

22. Tag (Mittwoch): Chiwa - Taschkent

In Chiwa besuchen Sie die Ichon-Kala Festung, die auf der Liste des Weltkulturerbes der UNESCO steht. Während der Tour entdecken Sie die Mukhammad Amin Chan-Medrese und Mukhammad Rahimkhan Medresse, das Kalta Minor Minarett, die Kunya Ark-Zitadelle, die Juma Moschee, den Toshxauli Palast, das Pahlavan Makhmud Mausoleum. Sie können versuchen das Islom-Xo´ja Minarett, das höchste Minarett in Usbekistan, zu besteigen. Genießen Sie atemberaubenden Panoramablick auf Alte Chiwa in Kunya-Ark. Freizeit am Nachmittag.

Am Abend Transfer zum Flughafen in Urgensch (30 km). Flug nach Taschkent (1 h 40 min.). Transfer ins Hotel. Übernachtung in Taschkent.

23. Tag (Donnerstag): Taschkent - Baku

 

Mit dem Morgenflug gelangen Sie direkt weiter nach Baku. Hier treffen Sie den Fahrer und Reiseleiter für die Stadtbesichtigung. 

Am Mittag der Beginn der Stadtrundfahrt in Baku.Von der Gedächnis-Alle geniessen Sie einen Panoramablick über die Stadt. Die Nizami Strasse, der Platz der Springbrunnen und das Nizami-Ganjavi Monument entstammen dem 19. - 20. Jahrhundert unserer Zeit. Im nationalen Geschichtsmuseum wiederum erfahren Sie einiges über die Vergangenheit von Aserbaidschan. Gut informiert entdecken Sie danach die Altstadt mit dem Jungfrauenturm, seinem Palast, dem Marktplatz und den Karawansereien. Hier gibt es auch viele Souvenirläden und Kunststudios.  Zum Abschluss besuchen Sie das nationale Teppichmuseum.

Übernachtung im Hotel.

24. Tag (Freitag): Baku - Abscheron Halbinsel - Gobustan - Baku

In der Umgebung von Baku befinden sich einige der interessantesten Sehenswürdigkeiten von Aserbaidschan. An erster Stelle stehen wohl die rund 6000 Felszeichnungen von Gobustan auf der Abscheron Halbinsel. Die ältesten entstanden vor rund 10'000 Jahren und stehen unter dem UNESCO-Schutz.

Eine weitere Attraktion in der Gegend von Gobustan sind die sogenannten Schlammvulkane. Um Vulkane handelt es sich aber nicht, sondern die Blasen entstehen aus Gas das im Untergrund zusammengepresst und mit Wasser und Gestein nach oben gedrängt wird. Der Schlamm hat eine heilende Wirkung, das Gas ist aber wegen seiner Methan-Konzentration leicht entzündlich.

Solch ein Feuer stieg früher aus dem Feuertempel von Ateschga auf. Auch heute lässt sich das Spektakel noch bewundern. Allerdings werden die niemals erlöschenden Feuer nicht mehr durch ihre natürliche Quelle, sondern über eine reguläre Gasleitung entfacht. Die Geschichte des Tempels ist nicht eindeutig geklärt. Vermutet wird, dass er in seiner ursprünglichen Form der persischen Glaubensgemeinschaft der Zoroastrier zur Anbetung des Gottes des Lichts diente.

Rückfahrt nach Baku. Übernachtung im Hotel.

25. Tag (Samstag): Baku- Lahij - Kish - Scheki

Am Morgen verlassen Sie Baku und fahren nach Scheki. Auf dem Weg besuchen Sie das Diri Baba Mausoleum und später die geschichtsträchtige Juma Moschee und weitere historische Bauten. Durch den Canyon welcher vom Girdimanchay Fluss geschaffen wurde gelangen Sie nach Lahidsch, einem Ort aus dem 5. Jahrhundert, welcher reich an Geschichts- und Architekturmonumenten ist. Im Dorf gibt es bezaubernde Pflastersteinwege. Berühmt wurde es wegen der mittelalterlichen Wasserversorgung und der Kanalisation sowie der Kupferschmieden. Auch andere traditionelle Handwerkskünste werden hier immer noch praktiziert.

Die Fahrt führt weiter durch den grossen Kaukasus nach Kisch. Hier entdecken Sie die erste albanische Kirche aus dem 1. Jahrhundert v. Chr. Während der Stadtrundfahrt gelangen Sie zum königlichen Sommerpalast der Scheki Kahne und weiteren interessanten Sehenswürdigkeiten.

Übernachtung im Hotel.

26. Tag (Sonntag): Scheki - Georgische Grenze - Kvareli - Gremi - Telavi

Am Morgen erkundigen Sie Scheki mit seinen verschiedenen Sehenswürdigkeiten, bevor die Fahrt weitergeht zur georgischen Grenze (115 km). Nach dem Grenzübertritt treffen Sie den georgischen Reiseleiter und brechen auf, um Ostgeorgien zu entdecken, welches für seine Weinkultur bekannt ist. Den ersten Halt machen wir im Weinkeller "Chareba", welcher in den Berg hineingebaut ist und früher militärischen Zwecken diente. Nach der Weindegustation geht es weiter nach Gremi, einer Stadt mit malerischer Sicht auf die Hänge des Kaukasus. Die über dem Ort thronende kleine Festung scheint der grandiosen Bergwelt Paroli bieten zu wollen. Da Gremi etwas abseits der gängigen Handelsrouten lag, wurde die Stadt weniger angegriffen als Telavi, das Zentrum Kachetiens. Dieses erreichen Sie am Nachmittag. Nach einer kurzen Stadtrundfahrt beziehen Sie Ihr Hotel. Übernachtung in Telavi.

27. Tag (Montag): Telavi - Tsinandali - Bodbe - Sighnaghi - Tbilisi

Nach dem Frühstück machen Sie sich auf den Weg, um weitere Sehenswürdikgeiten der Region Kachetiens zu erkunden. Im Dorf Tsinandali besuchen Sie den Palast der fürstlichen Familie von Chavchavadze. Mit ihm sind viele Ereignisse in der Geschichte Georgiens verbunden.

Inmitten der einsamen Kachetischen Landschaft liegt einer der faszinierendsten Orte beim Bodbe Kloster. Die bekannte Sehenswürdigkeit beherbergt die Nonnen des Konvents zu Ehren des heiligen Georgs. In der Nähe des Klosters liegt die Kleinstadt Sighnaghi, in welcher es viele liebevoll restaurierte Gebäude aus dem 17. und 18. Jahrhundert zu bestaunen gibt.

Am Abend fahren Sie nach Tbilisi zum Übernachten.

28. Tag (Dienstag): Tbilisi

Am Morgen unternehmen Sie eine Stadtrundfahrt durch Tbilisi. Zuerst gelangen Sie zur Dreifaltigkeits-Kathedrale, eine der grössten orthodoxen Kirchen der Welt. Nach dem Besuch weiterer Kirchen und Monumente führt Sie eine Seilbahn zur Nariqala Festung, von wo Sie einen grandiosen Panoramablick über die Stadt geniessen können. Die einzige Moschee von Tbilisi sehen Sie im Bäderviertel. Im Bezirk Scharden schlendern Sie durch enge Strassen mit gemütlichen Kaffees und Weinstuben und atmen die lebendige Vergangenheit ein. Hier können Sie bei Bedarf auch Souvenirs kaufen.

Tbilisi ist voll von weiteren Kirchen und historischen Baudenkmälern, und ein Besuch im ethnografischen Freilichtmuseum darf nicht fehlen.

Am Abend kommen Sie in den Genuss traditionell georgischer Speisen in einem lokalen Restaurant. Übernachtung in Tiblisi.

29. Tag (Mittwoch): Tbilisi - Mtskheta - Gori - Uplistsikhe - Tbilisi

Nach dem Frühstück fahren Sie nach Mzcheta, eine der ältesten Städte und sowohl kulturell- wie auch religiöses Zentrum des Landes.

Nach dem Frühstück fahren Sie nach Mzcheta, einer der ältesten Städte und sowohl kulturell wie auch religiöses Zentrum Georgiens. Mzcheta war die Hauptstadt des ostgeorgischen Königreichs Iberia aus dem 3. Jahrhundert v. Chr. Besuchen Sie die Jvari-Kirche, ein wahres architektonisches Meisterwerk der frühen mittelalterlichen Periode hoch oben auf einem Hügel gelegen. In der Svetitskhoveli Kathedrale wir die Robe von Christus aufbewahrt.

Die Fahrt führt Sie weiter nach Gori, der Geburtsstadt von Josef Stalin. Ein Besuch im Stalin Museum darf nicht fehlen. Später entdecken Sie die Höhlenstadt Uplistsikhe. Sie ist eine der ältesten Siedlungen der Menschheit und war einst wichtige Handelsmetropole auf der Seidenstrasse. Gegen 700 Räume, Hallen und Kellergewölbe wurden auf einem Areal von 8 Hektaren aus dem weichen Sandstein gehauen.

Rückfahrt nach Tbilisi. Übernachtung im Hotel.

30. Tag (Donnerstag): Tbilisi - Armenische Grenze - Haghpat - Sewan See - Sewanawank - Jerewan

Um 09:00 wird unser Fahrer Sie im Hotel in Tbilisi treffen und zum Grenzposten “Sadakhlo-Bagratashen” bringen. Wie inzwischen gewohnt überqueren Sie selbständig die Grenze und treffen den armenischen Reiseführer und Fahrer auf der anderen Seite, um die Reise durch ein Land mit uralten Traditionen und Tempeln zu beginnen. In der Lori Region besuchen Sie das Haghpat Kloster, welches zum UNESCO-Kulturerbe zählt. Es ist ein herausragendes Beispiel für die mittelalterliche armenische Architektur (10. - 13. Jahrhundert). Es steht auf dem Berg und hat einen schönen Blick auf den Debed Fluss. Die Lage wurde so ausgewählt, um den Frieden und die Abgeschlossenheit der Mönche zu verteidigen.

Weiter geht die Reise durch Dilischan zum Sewansee, dem "Edelstein von Armenien". Dieser grosse Süsswassersee ist umgeben von dichten Wäldern, steilen Felsen, Bergsteppen und Alpweiden. In Sewanawank besuchen Sie die Überreste eines Klosterkomplexes, das übersetzt den Namen "schwarzes Kloster" trägt, zurückzuführen wahrscheinlich auf den schwarzen Tuffstein, aus welchem es erbaut wurde. Bei gutem Wetter kann man von hier weit ins Gebirge mit seinen Schneegipfeln blicken. 

Am Ende des Tages fahren Sie nach Eriwan zum Übernachten.

31. Tag (Freitag): Eriwan (Jerevan)

Eriwan ist eine der ältesten Städte der Welt und ist dem alter Babylons, Roms, Kartagos und Samarkands gleichzusetzen.

Der bei uns wegen der Arche des Noah bekannte Ararat (armenisch: Masis = Mutter der Erde) ist mit seinem Doppelgipfel deutlich von Jerewan aus zu sehen. Im Sommer etwa ab 08:00 Uhr täglich wird er von hoch ziehenden Wolken verdeckt. Der Berg war bis 1918 armenisch und wird auch heute in der Nationalflagge Armeniens geführt, obwohl er seit 1918 in der Türkei liegt.

Unsere Stadtrundfahrt beginnen wir bei der Kaskade von Eriwan, einem gewaltigen Treppenkomplex, der sich über 572 Stufen den Berg hinauf erstreckt. Erbaut von Moskau in den 1970er Jahren und fertiggestellt schliesslich von Gerard Cafesjian, einem Sohn armenischer Migranten, welcher ein paar Skulpturen aufstellte und im Innern der Kaskade das erste grosse Museum für zeitgenössische Kunst im Kaukasus gründete. 

Als nächstes halten wir beim Denkmal Zizernakaberd, das dem Gedenken der Opfer des Völkermordes an den Armeniern gewidmet wurde. Fröhlicher geht es dann wieder bei der Megerjan Teppichfabrik zu, wo Sie zusehen können, wie die berühmten armenischen Teppiche hergestellt werden.

Am Abend geniessen Sie das Abschiedsabendessen und die traditionelle Folkloreshow. Übernachtung im Hotel.

32. Tag (Samstag): Eriwan - Garni - Geghard - Etchmiadzini - Eriwan

Verlassen Sie Eriwan und fahren nach Garni, eines der Hauptdörfer in Armenien, das für seine Festung berühmt ist. Diese Festung ist der einzige heidnische Ort, welcher die aggressive Einführung des Christentums im 4. Jahrhundert überlebt hat.

Anschliessend besuchen Sie das Felsenkloster Geghard. Geheimnisvoll liegt es in einer Schlucht inmitten einer wunderschönen Berglandschaft. Es gehört zu den berühmtesten Wallfahrtsorten Armeniens. Tauchen Sie ein in eine andere Welt und bewundern Sie die einzigartigen Schnitz- und Steinmetzarbeiten, mit denen es liebevoll verziert ist.

Später haben Sie Gelegenheit, auf dem grössten Souvenirmarkt in Eriwan ein Andenken zu kaufen, und besuchen zum Abschluss das religiöse Zentrum des Landes, die Kathedrale von Etschmiadsin (wird z. Zt. renoviert). 

Übernachtung im Hotel in Eriwan.

33. Tag (Sonntag): Eriwan - Khor Virap - Areni - Tatev - Goris

Am Morgen fahren Sie zum Chor Virap Kloster. Der Legende zufolge sperrte König Trdat auf der kleinen Anhöhe inmitten der Ebene des Heiligen Gregor den Erleuchter in eine Höhle ein und hielt ihn dort 13 Jahre lang gefangen, um ihn vom christlichen Glauben abzubringen. Die Lage des Klosters erlaubt Ihnen die besten Ausblicke auf den Berg Ararat.

Die Fahrt führt weiter nach Areni, einer Stadt, welche für ihren Wein und die Aprikosen bekannt ist. Beim Besuch eines Weingutes können Sie sich selber vom guten Geschmack des armenischen Weines überzeugen. 

Am Nachmittag besuchen Sie das Tatew Kloster in der Provinz Sjunik. Es zählt ebenfalls zu den bedeutendsten Architekturdenkmälern des Landes und wurde im Jahr 895 gegründet.

Am Abend erreichen Sie Goris und übernachten im Hotel.

34. Tag (Montag): Goris - Norawank - Eriwan

Nach dem Frühstück verlassen wir Gori. Auf der Rückfahrt nach Eriwan halten wir beim beim Kloster Noravank. Es liegt an besonders malerischen Lage am Ende der Schlucht des Amaghu, die für ihre roten Klippen berühmt ist. Das Kloster selber ist eine sehenswerte Anlage mit insgesamt drei Kirchen, welche nicht nur für religiös interessierte Gäste von Bedeutung sind.

Am Nachmittag Ankunft in Eriwan und Bezug des Hotels. Restliche Zeit zur freien Verfügung.

35. Tag (Dienstag): Abreise

Transfer zum Flughafen. Ende einer geschichtsträchtigen Reise entlang der alten Seidenstrasse.

 

Reiseinfos

Dauer: 35 Tage

Preis: auf Anfrage

Mindestteilnehmerzahl: 1 Pers.

Code: 

Eingeschlossene Leistungen: Privatreise im PKW (1 - 2 Personen) oder Minivan (3 - 6 Personen); Übernachtungen im Doppelzimmer (je nach gewähltem Standard in der Economie- oder Komfort-Klasse);  Besichtigungsprogramm gemäss Beschreibung mit lokalen Reiseleitern, inkl. Eintrittsgebühren; regionale Flüge Urumqi - Kaschgar, Almaty - Dushanbe, Mary - Aschgabat, Urgentsch - Taschkent und Taschkent - Baku in der Economie-Klasse; Zugticket Taschkent - Samarkant je nach gewähltem Standard in der 1. oder 2. Klasse; Visasupport für China, Usbekistan, Turkmenistan und Tajikistan (jeweils Touristenvisa), exkl. Visagebühren und Beschaffung; E-Visa für Asarbeidschan; Bewilligung zur Überquerung des Torugart Passes von China nach Kirgistan; Camping-Küche (Nachtessen und Frühstück) beim Darvaza Krater (Turkmenistan), sowie Camping Ausrüstung (Zelte, Schlafsäcke und Matten, Kissen, Tisch & Stühle); Teppich-Workshop in Kochkor; Weindegustation in Georgien; Brandy Degustation in Jerewan; aufgeführte Mahlzeiten gemäss Programm

Nicht eingeschlossene Leistungen: ständige Begleitperson während der gesamten Reise; nicht aufgeführte Verpflegung; Kosten für zusätzliche Leistungen im Hotel; Visagebühren sowie Einreisegebühren Turkmenistan (z. Zt. USD 12.-); Visasupport für Kirgistan, Kasachstan und armenisches Toursistenvisum; persönliche Reiseversicherung; internationale Flüge

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