Zu Fuss um die Welt – Peter Egger Live

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Das Unterfangen von Peter Egger gehört in die Kategorie der beispiellosen Abenteuer: Zu Fuss umrundete der 28jährige Oberaargauer Dachdecker die Welt in 511 Tagen. Dabei durchquerte er – mit minimalster Ausrüstung – zehn Länder und legte 18000 Kilometer zurück.

Eggers Weltumrundung ist eine Geschichte, wie man sie sich unglaublicher kaum vorstellen kann. Es ist die Geschichte eines jungen Menschen, der die Erde mit seinem eigenen Schritt ausmass, um bei sich selber anzukommen.

Als 5. Kind einer elfköpfigen Familie galt Egger in seinem Heimatdorf schon seit Jugendzeigen als „e Eigete“. „Dass ich die Welt zu Fuss umrunden wollte, war eine Idee, auf die mich der Allmächtige brachte“, sinniert Egger. „Ich hatte fundamentale Fragen an mein Leben und konnte diesen nicht mehr ausweichen.“

Mit berührender Offen- und Ehrlichkeit berichtet der gelernte Dachdecker über die Erlebnisse und Erfahrungen seines Selbstfindungstrips, der ihn durch Deutschland, Polen, Weissrussland, Russland, die Mongolei, China, die Vereinigten Staaten und Frankreich zurück in sein Dorf im Oberaargau führte.

„Das Gehen regt die Gedanken an. Auch in monotonen Gegenden empfand ich keine Langeweile.“ Egger lief ohne Karten, ohne jede Vorausplanung. Dabei wurde ihm nichts geschenkt: Er musste Stürmen, Wetterunbill und eisiger Kälte trotzen. Egger lebte wie ein Obdachloser, schlief meistens unter freiem Himmel oder improvisiert in Unterständen – ohne Zelt und Schlafsack. In Weissrussland und Russland wurde er in Schlägereien und in eine beklemmende Begegnung mit der lokalen Mafia verwickelt.

Polizeikontrollen und willkürliche Verhaftungen musste der Weltenwanderer so oft über sich ergehen lassen, dass er es manchmal sogar mit Galgenhumor trug, hinter Gitter zu landen: „Im Gefängnis war ich vor der Kälte draussen geschützt. Da man nie etwas gegen mich vorbringen konnte, musste die Polizei mich immer laufen lassen.“

Dass „Pesche“ nach 511 Tagen wohlbehalten wieder in Aarwangen eintraf, mutet wie ein Wunder an. Trotz Schwierigkeiten und skurriler Geschehnisse kam es auch zu bereichernden Begegnungen: „Die Solidarität und Gastfreundschaft vieler einfacher Menschen war mir unterwegs eine grosse Hilfe.“

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